Einwilligung
Was passiert vor der Einwilligung?
Standard ist „block_all“: Vor der Einwilligung erfasst und sendet das Tracking-Skript nichts und hält nichts vor, auch keine Meldungen deiner Seite, und ebenso wenig der Einbaucode, solange das Skript lädt; der Seitenaufruf entsteht erst mit der Zustimmung. Lesen darf es vorher nur seinen eigenen Einwilligungsstand und, für den Prüflink, die Adresse der Seite. Eine Reichweitenmessung ohne Einwilligung gibt es nicht: Seit dem 18.10.2026 zählt Metrunio vor der Entscheidung auch dort nichts mehr, wo die frühere Einstellung noch eingetragen ist.
Kann ich vor der Einwilligung anonym messen?
| Einstellung | Wirkung |
|---|---|
| block_all (Standard) | Nichts wird gespeichert. |
| analytics_only_after_consent | Analytics erst nach Einwilligung, Marketing weiterhin blockiert. |
| anonymous_analytics_pending_review | Frühere Reichweitenmessung vor der Einwilligung. Seit dem 18.10.2026 wirkt sie wie block_all. |
Zwei beschriebene Fälle weichen vom Standard ab, ohne dass das Tracking-Skript vor der Entscheidung etwas sendet: Bestellungen, die dein Server ohne Einwilligung meldet, und die Klickkennung, die die Klickweiterleitung an die Zieladresse hängt. Beide stehen im Artikel „Was passiert ohne Einwilligung?“.
Was aus der Reichweitenmessung wurde
Bis zum 29.09.2026 ließ sich eine dritte Einstellung wählen: Seitenaufrufe ohne Einwilligung zählen, ohne Kennung und ohne Journey. Seitdem war sie ausgeblendet. Seit dem 18.10.2026 wirkt sie gar nicht mehr, auch bei Websites, die sie noch tragen. Ein Seitenaufruf ohne Entscheidung wird dort abgewiesen wie unter block_all.
- Was bis dahin gezählt wurde, haben wir am 18.10.2026 gelöscht. Die Seite „Reichweite“ im Portal gibt es für dein Konto deshalb nicht mehr.
- Steht deine Website noch auf der alten Einstellung, sagt dir das Portal das unter Einrichtung bei der Einwilligung. Beim nächsten Speichern wählst du eine der beiden Einstellungen. Bis dahin verhält sie sich wie block_all.
- Käufe, Leads, Warenkörbe und Formulare aus dem Browser wurden auch vorher ohne Einwilligung nicht gespeichert.
Was das Skript vor der Einwilligung im Browser tut
Fast nichts, und das ist Absicht. § 25 TDDDG regelt nicht, was auf unseren Servern liegt, sondern was auf dem Gerät deiner Besucherinnen und Besucher abgelegt oder von dort gelesen wird, und zwar unabhängig davon, ob ein Personenbezug besteht. Auch der Arbeitsspeicher der Seite gehört zum Gerät. Seit dem 18.10.2026 baut das SDK vor der Entscheidung deshalb keine Ereignisse und keine Sitzung und hält auch nichts dafür vor, weder im Speicher des Browsers noch im Arbeitsspeicher. Seit dem 19.10.2026 gilt das auch für den Einbaucode, solange das Skript noch lädt (siehe unten). Für die Messung liest es weder die Adresse der Seite noch den Referrer, den Seitentitel oder eine Klickkennung. Es vermerkt nur, dass ein Seitenaufruf fällig ist, ohne jeden Inhalt.
Mit der Zustimmung entsteht der Seitenaufruf aus der Seite, die dann offen ist, mit ihrer Adresse und ihrem Referrer. Was deine Seite vorher selbst meldet, etwa mit track, identify oder die Bestellung auf der Danke-Seite, verwirft das SDK sofort und holt es auch mit der Zustimmung nicht nach. Nach einer Ablehnung entsteht nichts.
Dasselbe gilt für den Einbaucode, solange das Skript noch lädt. Er merkt sich die Entscheidung, die deine Seite oder die Consent-Bridge ihm meldet, und hält einen Aufruf nur, wenn sie ihn trägt: Seitenaufruf, track, identify, conversion und goal mit Analyse oder Marketing, die Nachkauf-Frage und fillForm mit Analyse, Werbeereignisse mit Marketing. Sonst verwirft er ihn sofort mit allen Angaben, auch wenn das Skript langsam oder gar nicht lädt. Vom Seitenaufruf behält er vor der Entscheidung nur, dass einer fällig ist. Ein Widerruf verwirft auch, was er schon hält.
Achtung
Hast du den Einbaucode vor dem 19.10.2026 kopiert, hält er Aufrufe deiner Seite bis zum Laden des Skripts, auch ohne Einwilligung. Kopiere ihn neu aus dem Portal unter „Einrichtung“. Mit einem Plugin kommt der neue Einbaucode mit einem Update des Plugins. Mit dem Google Tag Manager reihst du Messaufrufe erst nach der Entscheidung ein; mehr dazu im Artikel zum Tag Manager.
Achtung
Melde die Entscheidung vor dem Kauf. Reicht dein Consent-Tool die gespeicherte Entscheidung erst nach metrunio.conversion nach, geht der Kauf im Browser verloren. Lade die Consent-Bridge vor dem Aufruf, rufe vorher metrunio.setConsent auf oder melde den Kauf erst im Ereignis metrunio:consent, das das SDK mit jeder Entscheidung auf window auslöst. Bestellungen, die dein Shop-Server meldet, kommen unabhängig davon an.
Gelesen wird vor der Entscheidung zweierlei. Im Speicher des Browsers genau ein Eintrag, und der gehört zur Einwilligungsverwaltung: metrunio_consent_pending. Es gibt ihn nur, wenn eine frühere Entscheidung dieses Browsers den Server noch nicht erreicht hat, etwa ein Widerruf kurz vor dem Schließen des Tabs. Das SDK reicht sie dann nach. Und für den Prüflink die Adresse der Seite, siehe unten.
- Zeitpunkt des ersten Seitenaufrufs ist die Zustimmung, nicht das Laden der Seite.
- Wechselt eine Single-Page-App vor der Entscheidung die Seite, zählt das nicht einzeln. Mit der Zustimmung zählt die Seite, die dann offen ist.
- Ein Prüflink aus dem Portal (metrunio-debug) öffnet die Prüftafel. Damit das geht, liest das SDK bei jedem Laden die Adresse der Seite und, wenn dort keiner steht, den Referrer und sieht nach, ob einer davon einen solchen Link derselben Website trägt. Ohne Prüflink behält es davon nichts und sendet nichts.
- Nur bei geöffneter Prüftafel steht dort auch, welche Meldungen deiner Seite vor der Entscheidung verworfen wurden, mit ihrem Typ und ohne Inhalt. Ohne Prüflink zählt das SDK nicht einmal mit.
- Formulare mit data-metrunio-lead bleiben vor der Einwilligung leer. Die Einstellung „Herkunft auch ohne Einwilligung“ gibt es seit dem 18.10.2026 nicht mehr.
Das gilt für jede Einstellung. Unsere Tests prüfen, dass das SDK vor der Entscheidung nichts sendet, keinen anderen Eintrag als metrunio_consent_pending anfasst, in beiden Browserspeichern, und eine vorher gemeldete Bestellung auch im Arbeitsspeicher nicht hält. Für den Einbaucode prüfen sie den Inhalt der Warteschlange, bevor das Skript lädt: ohne Einwilligung keine Bestellnummer, keine Kundenkennung und keine Angabe eines Aufrufs.
Zuletzt geprüft am 19.10.2026
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Wird ohne Consent wirklich nichts gespeichert?
Standardmäßig speichert Metrunio ohne passende Einwilligung nichts, auch kein Rohereignis, und das Tracking-Skript sendet vor der Entscheidung nichts. Ein beschriebener Fall weicht ab: Kauf und Erstattung, die dein Server ohne Einwilligung meldet, zählen zur Umsatzabstimmung im Umsatz, mit Bestellnummer und ohne Browser-, Kunden- und Werbekennungen, und werden nicht zugeordnet. Das gilt nach einer Ablehnung nur mit aktivierter Zusatzweisung. Die Klickweiterleitung gibt ohne Einwilligung der Werbeseite nur die Kampagne mit, keine Klickkennung.
- Was passiert beim Widerruf der Einwilligung?
Ein Besucher widerruft. Was geschieht mit den Daten?
Ab dem Widerruf wird nichts mehr gespeichert, und vorgemerkte Meldungen an Werbeplattformen gehen nicht mehr hinaus. Was dieser Browser unter dem widerrufenen Zweck gemeldet hat, löscht Metrunio danach automatisch, meist innerhalb weniger Minuten und ohne dass du einen Vorgang anlegst. Werbekontakte aus Pixel, Tag und Klickweiterleitung, die mit diesem Browser verbunden sind, löscht Metrunio ebenfalls; alle übrigen Werbekontakte bleiben.
- Brauche ich für Metrunio ein Cookie-Banner?
Brauche ich für Metrunio eine Einwilligung und einen Eintrag im Cookie-Banner?
Ja: Metrunio misst Besuche und Werbekontakte nur mit Einwilligung, deshalb gehört es mit seinen Speichereinträgen in dein Cookie-Banner und in deine Datenschutzerklärung. Ohne Einwilligung nimmt es höchstens Kauf und Erstattung zur Umsatzabstimmung an, ohne Browser-, Kunden- und Werbekennungen. Der rechtliche Rahmen dafür ist § 25 TDDDG: Speichern und Auslesen im Endgerät brauchen grundsätzlich eine Einwilligung.
- Werden Google, Bing und Co. automatisch erkannt?
Muss ich bei Google oder Bing etwas einrichten, damit die Quelle erkannt wird?
Automatisch, ohne dass du bei Google oder Bing etwas einrichtest. Metrunio liest die Herkunft aus dem, was der Browser ohnehin mitschickt: den Referrer und die Klickkennungen der Plattformen (gclid, wbraid, gbraid, msclkid, fbclid, ttclid). Kanal und Quelle stehen damit sofort im Bericht. Einrichten musst du nur dann etwas, wenn du auch Kampagnennamen und Kosten sehen willst: Dafür wird das Werbekonto verbunden.
- Welche Funktionen hat das Tracking-SDK?
Welche JavaScript-Aufrufe stehen mir zur Verfügung?
Das SDK stellt init, setConsent, page, track, identify, conversion, goal und reset bereit, dazu paymentReference für Stripe und PayPal, fillForm für Formulare sowie renderSurvey und survey für die Nachkauf-Frage. Es lädt asynchron und sendet Events gebündelt. Bis es geladen ist, nimmt der Einbaucode die Aufrufe an und hält einen Messaufruf nur, wenn deine Seite vorher eine passende Einwilligung gemeldet hat.
- Wie verbinde ich Google Tag Manager?
Wie installiere ich Metrunio über den Google Tag Manager?
Die Vorlage „Metrunio Tracking“ lädst du in der Einrichtung als Datei herunter und importierst sie in deinen Container. Auf ihr legst du ein Tag an, trägst den Schreibschlüssel (Feld „Write Key“) ein, wählst den Trigger „Initialisierung – Alle Seiten“ und veröffentlichst. Einen Eingriff in den Quellcode deiner Website braucht dieser Weg nicht.