Berichte, Kosten und Export
Wie exportiere ich Daten?
Unter „Exporte & KI-Verbindungen“ lädst du CSV-Dateien für Conversions, Customer Journeys und die Attribution nach Kanal herunter, mit denselben Werten, die die Berichte anzeigen; damit rechnest du sie selbst nach. Alle Daten und Einstellungen deines Kontos auf einmal holst du dort mit dem Vollexport, einem ZIP mit JSON und CSV je Tabelle, in jedem Tarif.
Kann ich die Zahlen selbst nachrechnen?
| Export | Inhalt |
|---|---|
| journeys.csv | Je Journey Kennung, Beginn, letzte Aktivität, Zahl der Kontakte und Conversions, erster und letzter Kanal und Wert |
| conversions.csv | Conversions mit Umsatz, Erstattung, Währung, Zuordnungsstatus und Akquisitionswert |
| attribution.csv | Zugeordnete Conversions, Umsatz und Akquisitionswert mit Kosten, je Kanal, Quelle, Kampagne, Anzeige, Werbemittel, Placement oder Publisher-Website |
Conversions und Journeys stehen in den Exporten bewusst einzeln und nicht als Summe: Wer eine Zahl aus dem Bericht anzweifelt, soll sie mit eigenen Mitteln nachrechnen können. Ein Export ist in Teildateien zu je 200.000 Zeilen geteilt; zusammen ergeben sie in jedem Tarif den vollständigen Bestand des gewählten Zeitraums. Hat ein Bestand mehrere Teile, bietet die Seite je Teil einen Knopf an. „attribution.csv“ enthält alle Zeilen der Aufschlüsselung, auch wenn die Tabelle unter „Attribution“ nur die 200 größten zeigt; die Seite sagt dann, wie viele es insgesamt sind.
Jede Zeile trägt ihre Grundlage mit: Modell, Post-View ja/nein, Zeitraum, Umgebung, Conversion-Art und den Zeitpunkt des Exports. Modell und Zeitfenster lassen sich später wechseln, und der Bestand wächst nach. Eine Zahl ohne diese Angaben ist eine Woche später nicht mehr nachzurechnen.
Den Zeitraum und das Modell wählst du oben auf der Seite „Exporte & KI-Verbindungen“, wie auf jedem Bericht; die Seite nennt Zeitraum, Zeitzone und Umgebung, bevor du lädst. In „conversions.csv“ und „journeys.csv“ bleibt die Spalte „modell“ leer: Beide Dateien sind an kein Modell gebunden. „zugeordnet“ heißt dort, dass mindestens eines der Modelle, mit oder ohne Post-View, der Conversion einen Anteil gibt; bei „nein“ steht der Grund daneben. Die Anteile je Modell liefert „attribution.csv“ mit dem gewählten Modell und deiner Post-View-Einstellung.
Den Akquisitionswert, also den Wert, den du einer Conversion im Portal gegeben hast, tragen „conversions.csv“ und „attribution.csv“ in einer eigenen Spalte hinter den Spalten der Grundlage. In „attribution.csv“ folgen danach „website“, die Kanalkennzahlen (besuche, conversion_rate_zugeordnet, neukunden_zugeordnet, neukundenquote) und die Abo-Folgezahlungen (folgezahlungen_zugeordnet, umsatz_folgezahlungen_zugeordnet). In „conversions.csv“ folgen „folgezahlung“ (ja oder nein) und „abo“, die Kennung des Abos. Neue Spalten kommen immer ans Ende: Wer eine Datei nach Spaltenposition einliest, findet alle übrigen Spalten dort, wo sie vorher standen.
Beginnt ein Text in einer Zelle mit =, +, -, @ oder einem Tabulator, steht ein Hochkomma davor. Excel, Google Sheets und LibreOffice würden die Zelle sonst als Formel ausführen, und eine Bestellnummer oder ein Kampagnenname kann von außen kommen, etwa aus einem Link mit UTM-Werten. Die Tabellenkalkulation zeigt den Text dann wörtlich. Zahlen sind nicht betroffen: Ein negativer Wert bleibt eine Zahl. Dasselbe gilt für die CSV im Anhang des Wochen- und Monatsberichts.
Alles mitnehmen: der Vollexport
Unter „Exporte & KI-Verbindungen“, Karte „Alles mitnehmen“, startest du mit „Vollexport starten“ einen Export aller Daten und Einstellungen deines Kontos: je Tabelle eine JSON- und eine CSV-Datei, etwa Ereignisse im Rahmen der Aufbewahrung, Journeys, Conversions, Kosten, Webanalyse, Websites, Kanäle, Ziele, Regeln und Weisungen, dazu das Konto und die Mitglieder mit Name und Adresse. Wir schreiben ihn im Hintergrund, bei großen Konten in mehreren ZIP-Teilen, und schicken dir eine Mail, sobald er fertig ist. Die Seite zeigt den Stand und danach die Teile und das Verzeichnis „manifest.json“ zum Herunterladen. Das ist der Weg, deine Daten zu einem anderen Anbieter mitzunehmen; was jede Datei und jedes Feld bedeutet, steht in „Datenstruktur des Exports“.
- In jedem Tarif, auch in Start und Pro. Die Lese-Schnittstelle bleibt ein Merkmal ab Growth.
- Starten und laden kann ihn, wer das Konto verwaltet, also die Rolle Admin. Er enthält mehr als Messdaten, etwa das Protokoll und die Adressen der Mitglieder.
- Die Teile liegen sieben Tage bereit, nach einer Schließung höchstens bis zur Löschung des Kontos. Danach sind sie gelöscht; ein neuer Export geht jederzeit.
- Ein Anbieter, zu dem du wechselst, kann den Export selbst abrufen: mit einem Exportschlüssel, den du unter „Alles mitnehmen“ anlegst. Er öffnet nur den Vollexport, in jedem Tarif.
- Er hängt an keinem Zeitraum: Ereignisse stehen darin, so weit die Aufbewahrung reicht. Rohzeilen ausgelieferter Anzeigen, die wir nach 180 Tagen aus der Datenbank löschen, kommen gekürzt aus dem Analysespeicher in eine eigene Datei, raw_events_archive, mit den zehn Spalten, die er führt.
- Offen bleibt er auch in den 30 Tagen nach einer Kontoschließung und bei einer Sperre wegen einer offenen Zahlung.
- Zugangsdaten zu anderen Plattformen gehen nicht mit, ebenso keine Prüfsummen von Schlüsseln und Einladungen. Ein neuer Anbieter verbindet sich mit eigenen Zugängen.
- Die CSV-Dateien trennen mit Semikolon und sind UTF-8, mit Spaltennamen in der ersten Zeile. Werte mit Struktur stehen als JSON in der Zelle.
Hinweis
Für ein kleines Konto gibt es darunter auch den direkten Download als ein einziges ZIP, ohne Warten. Er entsteht in der Anfrage und steht deshalb nur bis 300.000 Zeilen bereit; darüber nimmst du den Export im Hintergrund, der für jede Größe gebaut ist. Unterbricht ein Neustart den Export im Hintergrund, beginnt er von vorn, damit alle Teile denselben Stand zeigen. Nach drei Neustarts gilt er als gescheitert, und du bekommst eine Mail. Dann startest du ihn neu oder antwortest auf die Mail, und wir stellen dir die Daten bereit.
Hinweis
Wer programmatisch zugreifen möchte, nutzt statt des Exports die Lese-Endpunkte unter /v1/data mit einem API-Schlüssel im Bereich „read“. Die Lese-Schnittstelle gehört zu Growth, Scale und dem Agenturtarif. Ohne model und includePostView rechnen die Endpunkte mit deinem Standardmodell und deiner Post-View-Einstellung, wie die Berichte, und nennen beides in der Antwort. Vergleicht ein Skript Zahlen über Wochen, gibt es das Modell besser ausdrücklich an: Ändert jemand das Standardmodell, ändern sich sonst die Zahlen mit. Für Dashboards gibt es /v1/data/daily: eine Zeile je Tag, Kanal und Kampagne, deren Summen denen unter „Kanäle & Attribution“ entsprechen. Für Google Sheets, Power BI und Excel gibt es dafür fertige Vorlagen in eigenen Artikeln.
Zuletzt geprüft am 19.10.2026
Im Kundenportal
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Was kann ich im Portal auswerten?
Die Berichte stehen in der Seitenleiste: Übersicht, Customer Journeys, Kanäle & Attribution mit Aufschlüsselung und Modellvergleich, Bestellungen & Ziele, dazu unter anderem Budget prüfen, Plattformabgleich, Datenstatus und Ereignisse. Oben in der Zeitraumzeile wählst du Zeitraum und Modell und, sobald dein Konto mehr als eine Website misst, auch die Website.
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Was kann der Chat im Portal und was nicht?
Unter „Fragen an die Daten“ beantwortet ein Sprachmodell Fragen zu deinen Messdaten und zur Bedienung des Produkts. Es liest ausschließlich über festgelegte Werkzeuge, nennt nur Zahlen aus einem Werkzeugaufruf und weist offen aus, welche Werkzeuge es benutzt hat.
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Gibt es einen MCP-Server für Metrunio?
Über den MCP-Server von Metrunio. Ab Pro melden sich Claude und ChatGPT über OAuth an und lesen Summen wie Kennzahlen, Kanäle, Kampagnen, Handel und Webanalyse; ab Growth auch einzelne Conversions und Journeys. Andere Werkzeuge verwenden ab Growth einen API-Schlüssel im Bereich „read“, denselben, den auch ein Skript für /v1/data verwenden würde.
- Wie bringe ich meine Zahlen in Google Sheets?
Kann ich meine Zahlen in eine Google-Tabelle holen, die sich jeden Tag selbst aktualisiert?
Mit einem kurzen Apps Script, das jeden Morgen deine Tageszeilen je Kanal und Kampagne über die Lese-Schnittstelle holt und ein Blatt neu füllt. Den Lese-Schlüssel legst du in den Skripteigenschaften ab, nicht im Code und nicht in einer Formel. Die Lese-Schnittstelle gehört zu Growth, Scale und dem Agenturtarif.
- Wie bringe ich meine Zahlen in Power BI oder Excel?
Kann ich meine Zahlen in Power BI oder Excel laden und dort aktualisieren?
Mit einer Power-Query-Abfrage, die deine Tageszeilen je Kanal und Kampagne über die Lese-Schnittstelle lädt; Power BI und Excel verstehen dieselbe Abfrage. Den Lese-Schlüssel legst du als Parameter an, und die Abfrage schickt ihn im Kopf der Anfrage, nie in der Adresse. Die Lese-Schnittstelle gehört zu Growth, Scale und dem Agenturtarif.
- Wie zählt Metrunio Folgezahlungen eines Abos?
Wie kennzeichne ich Abo-Folgezahlungen, und welchem Kanal werden sie zugeordnet?
Eine Folgezahlung meldest du als Kauf mit der Kennung des Abos (subscription_id) und dem Kennzeichen subscription_renewal; Verlängerungen aus Stripe kennzeichnet Metrunio selbst. Sie zählt im gemessenen Umsatz, steht in den Berichten getrennt und bekommt die Anteile der ersten Bestellung desselben Abos, denn einen eigenen Werbekontakt hat sie nicht. Ohne bekannte erste Bestellung oder ohne Einwilligung bleibt sie mit Grund nicht zugeordnet.
- Wie bezahle ich, und wo finde ich meine Rechnungen?
Wie buche ich einen Tarif, wie wechsle ich ihn, und wo liegen die Rechnungen?
Im Portal unter „Tarif & Verbrauch“: Dort buchst und wechselst du den Tarif, wählst monatliche oder jährliche Zahlung und erreichst Rechnungen, Zahlungsmittel und, bei monatlicher Zahlung, die Kündigung beim Zahlungsanbieter. Monatlich gezahlt gibt es keine Mindestlaufzeit, die Jahreszahlung gilt zwölf Monate, außer du schließt dein Konto vorher; kündigen heißt, in den kostenlosen Tarif Start zu wechseln, und das Konto zu schließen ist ein eigener Schritt. Über die Shopify-App kannst du stattdessen in Shopify zahlen.
- Datenstruktur des Exports
Welche Dateien und Felder enthält der Vollexport, und in welchem Format?
Der Vollexport besteht aus ZIP-Dateien mit je einer JSON- und einer CSV-Datei pro Tabelle und dem Verzeichnis manifest.json. Dieser Artikel nennt jede Datei, jedes Feld mit Format und Bedeutung und die Tabellen, die bewusst fehlen. Er entsteht aus derselben Quelle wie der Export; ein neuer Anbieter kann den Export damit einlesen, auch per Exportschlüssel ohne dein Zutun.